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DA CAPO

Boulanger räumt in diesem Foxtrot den begleitenden Instrumenten ungleich gr´ssere Entfaltungsmöglichkeiten ein, als bei den meisten seiner anderen Werke.Auf der Aufnahme aus den dressiger Jahren avanciert insbesondere die Trompete zu einem eigentichen Salonistrument ,was wohl mit den fanfarenartigen Motiven des Hauptthemas zu tun hat.Daneben werden auch die anderen Instrumente –Klarinette,Saxophon,Schlagzeug und Klavier-gebührend berücksichtigt. Bemerkenswert ist ein Slagzeugsolo.Die vielen Bläserstellen,des Schlagzeug, die Klavierbeteiligung ,die markige Melodie und zuweilen eine in Ansätzen erkennbare Jazz-Phrasierung-uch auf der Giege- wecken Assoziationen zur Dixiland-musik. Die Melodie hat ausserdem „Ohrwurm“-Qualität.“Da Capo“ besthet aus eienm achttaktigen Intro in C-Dur , einem 16 taktigen ersten teil,welcher-ebenfalls in C-Dur- von schnellen Achtelläufen dominiert wird, und einem zweiten,32 Takte langen Teil in F-Dur, der die Hauptmelodie beinhaltet.

Intro (Klarinette, Saxophon;C-Dur)

Teil A ( Violine; C-Dur )

Teil B ( Trompete ,Übergang :Violine ;F-Dur)

Teil B ( Violine;F-Dur )

Teil A ( Saxophon;C- Dur )

Teil B ( Trompete ,Schlagzeug,Übergang :Violine ;F-Dur mit Modulation)

Teil B ( Trompete,Schluss:Violine;B-Dur)

 

Von der Lizentiatsarbeit "Georges Boulanger, Violinvirtuose"

Dr. Christian Peter Meier

Chefredaktor

Neue Zuger Zeitung